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Heft 9 / 2014

In der aktuellen Ausgabe des ITRB, Heft 9 vom 02.9.2014, lesen Sie folgende Beiträge.

Aktuelle Kurzinformationen

  • von Blumenthal, German / Niclas, Vilma, LG Stuttgart: Impressumspflicht in sozialen Netzwerken, ITRB 2014, 197
  • Minnerup, Silke, LG Hamburg: Widerrufsrecht bei Online-Partnervermittlung, ITRB 2014, 197
  • Niclas, Vilma / von Blumenthal, German / Höltge, Julia, LG Hamburg: Unzureichende Versandkostenangabe mittels Mouseover-Effekt, ITRB 2014, 197
  • Minnerup, Silke, AG Düsseldorf: Schadensersatz für Internetausfall, ITRB 2014, 198
  • von Blumenthal, German / Niclas, Vilma, Neues Umsatzsteuerverfahren für elektronische Dienstleistungen, ITRB 2014, 198

Rechtsprechung

  • BGH v. 5.6.2014 - VII ZR 276/13 / Kartheuser, Ingemar, Darlegung von Mängeln bei Softwarelieferung und -installation, ITRB 2014, 198-199
  • BGH v. 15.5.2014 - III ZR 368/13 / Vogt, Aegidius, Unzureichende bloße Abrufbarkeit der Widerrufsbelehrung, ITRB 2014, 199-200
  • BGH v. 30.4.2014 - I ZR 224/12 / Kunczik, Niclas, Kein Wettbewerbsverstoß durch Screen Scraping, ITRB 2014, 200-201
  • BGH v. 27.3.2014 - 3 StR 342/13 / Engels, Thomas, Strafbarkeit von “Ping-Anrufen“, ITRB 2014, 201
  • BGH v. 18.3.2014 - II ZR 109/13 / Intveen, Carsten, Ergänzung der Musterwiderrufsbelehrung, ITRB 2014, 201-202
  • OLG Celle v. 11.6.2014 - 13 W 40/14 / Engels, Thomas, Streitwert für Bootleg-Album bei eBay, ITRB 2014, 202-203
  • LG Frankfurt/M. v. 20.5.2014 - 2-03 O 189/13 / Rössel, Markus, Geldentschädigung für Weitergabe jugendpornografischer Fotos, ITRB 2014, 203-204
  • LG Frankfurt/M. v. 18.2.2014 - 3-10 O 86/12 / Elteste, Thomas, Datenschutz bei Webtracking mit Piwik, ITRB 2014, 204-205
  • AG Hamburg v. 24.6.2014 - 25b C 924/13 / Rössel, Markus, Keine Störerhaftung des Vermieters einer Ferienwohnung mit Hotspot, ITRB 2014, 205-206
  • AG Hamburg v. 10.6.2014 - 25b C 431/13 / Vogt, Aegidius, Keine Haftung für Hotel-WLAN, ITRB 2014, 206-207

IT-Rechtsfragen aus der Praxis

  • Bielajew, Andrzej, Cross Border E-Commerce: Polen, ITRB 2014, 207-211
    Bis zum 13.12.2013 waren gem. Art. 28 der Verbraucherrechterichtlinie (VRRL, Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte der Verbraucher v. 25.10.2011) alle Mitgliedstaaten der EU zum Erlass und zur Veröffentlichung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften verpflichtet, die die Bestimmungen der VRRL in die nationalen Rechtsordnungen implementieren. Mit der Umsetzung soll der europäische Binnenmarkt im Hinblick auf das Verbraucherrecht harmonisiert werden. Wegen der Schärfe der EU-Vorgaben kam es in Polen zu einer heftigen öffentlichen Diskussion zwischen dem Gesetzgeber und den Händlerverbänden, weshalb es dem polnischen Parlament (Sejm) nicht gelungen ist, die vorgegebene Umsetzungsfrist einzuhalten. Das Umsetzungsgesetz (Ustawa z dnia 30 maja 2014 r. o prawach konsumenta – UOPK, http://orka.sejm.gov.pl/proc7.nsf/ustawy/2076_u.htm) liegt zwar bereits vor und wurde am 17.6.2014 durch den polnischen Präsidenten unterzeichnet, auf das Inkrafttreten wird man aber bis zum 1.1.2015 warten müssen.

Hinweise zur Vertragsgestaltung

  • Intveen, Michael, Überleitungsvereinbarungen bei gekündigten Outsourcingverträgen, Wesentliche Regelungspunkte für einen geordneten Übergang, ITRB 2014, 211-214
    Durch die Übertragung von IT-bezogenen Unternehmensaufgaben und -strukturen auf einen Dritten entsteht beim Auftraggeberunternehmen eine erhebliche Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter. Dies zeigt sich insb. bei Beendigung eines Outsourcingvertrags und dessen Überleitung auf ein anderes Unternehmen. Um zumindest aus vertraglicher Sicht einen möglichst reibungslosen Übergang auf den neuen Anbieter zu erreichen, bedarf es umfänglicher Regelungen sowohl im überzuleitenden als auch im neuen Outsourcingvertrag. Dieser Beitrag soll aus Auftraggebersicht derartige Regelungen und Vereinbarungen näher beleuchten.
  • Söbbing, Thomas, Agile Projekte in der IT-rechtlichen Praxis, ITRB 2014, 214-219
    Während agile Projekte (lat. agilis: flink, beweglich) davon leben, sich in einem flexiblen Rahmen zu bewegen, erweisen sich IT-Projektverträge in der Praxis meist als eher statisch. Hier treffen zwei Welten aufeinander, die scheinbar gar nicht zueinander passen. Aus diesem Grund tun sich viele Vertragsjuristen schwer damit, agile Projekte juristisch zu betreuen, und vergeben so auch rechtliche Chancen, die in der agile Methodik liegen, und Vorteile, die sie gegenüber der Wasserfallmethode haben. Nach einer Beitragsserie zu den rechtlichen Hintergründen agiler Softwareentwicklung (ITRB 1–5 und 12/2010) folgt nun eine Darstellung aus Sicht der Praxis.

Literaturempfehlung

  • Minnerup, Silke, Personenbewertungen im Internet, ITRB 2014, 219-220

Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 25.08.2014 13:48